Jan Fedder

Jan Fedder

  • 14. Januar 1955
  • 30. Dezember 2019 (64 Jahre)

Schauspieler

Jan Fedder lebte vom 14. Januar 1955 bis 30. Dezember 2019 und ist mit 64 Jahren in Hamburg, verstorben.

Jan Fedder ist als Sohn des Besitzers einer Kneipe, Adolf Fedder, in Hamburg, St. Pauli aufgewachsen. Seine Mutter war Tänzerin und er hat einen sieben Jahre älteren Bruder.

Er machte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann, hat aber nie in diesem Beruf gearbeitet. Mit sieben sang er im Chor vom Hamburger Michel. Schon als Kind begann er mit einer Schauspielausbildung und nahm einige Jahre Ballettunterricht.

Mit 13 machte er seine ersten Erfahrungen vor der Kamera und auf der Bühne. 19 Jahre lang spielte er in Stücken von Gothe und Shakespeare, im Jugendtheater Klecks und im Ernst-Deutsch-Theater mit. Ab 2007 setzte er sich als „Botschafter“ für die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ein.

Er restaurierte einem Bauernhof im Kreis Steinburg und wohnte auch dort.
2012 wurde die Vorstufe eines Mundhöhlenkarzinoms bei ihm festgestellt, er gab sofort das Rauchen auf und begann mit einer entsprechenden Strahlentherapie und „pausierte“ ein Jahr. 2016 stürzte er und zog sich dabei mehrere Knochenbrüche zu und gab Mitte 2019 bekannt, dass er nunmehr auf einen Rollstuhl nicht mehr verzichten kann.

Am 14. Januar 2020 fand, im Hamburger Michel, eine Trauerfeier statt. Er wäre genau an diesem Tag 65 Jahre geworden. Im Hamburger Michel sang er nicht nur im Knabenchor, wurde getauft und konfirmiert, sondern ließ sich dort auch trauen. Unzählig viele seiner Fans werden in Gedanken und stiller Trauer bei ihm sein, weil er einfach ein breit gefächertes Leben mit vielen tollen Momenten, im Funk und Fernsehen geboten hat.

In unzähligen Filmen hat er mitgespielt, wie z.B. 1981 Das Boot, 1982 Die leichten Zeiten sind vorbei, 1986 Auf Achse, 1987 Tatort, 1988 Der Fahnder, 1990 Werner – Beinhart und zu den wohl bekanntesten, immer noch laufenden Serien gehören ab 1991 das Großstadtrevier und ab 1997 Neues aus Büttenwarder. Damit ist längst nicht alles genannt, wo Jan Fedder äußerst erfolgreich mitgewirkt hat. Er hat mehrmals das Traumschiff mitgestaltet und war auch spitzenmäßig in Filmen wie Meine Tochter und der Millionär, Der Hafenpastor und Der Weihnachtsmuffel.

Unbedingt sollte erwähnt werden, dass er viele Auszeichnungen bekam:

• 1999 Ehrenkommissar der Polizei Schleswig Holstein
• 2000 Ehrenkommissar der Polizei Hamburg
• 2003 Ehren-Schleusenwärter (Hamburg)
• 2005 und 2008 Beliebtester Schauspieler des Nordens
• 2006 Deutscher Fernsehpreis Bester Schauspieler (Hauptrolle)
Der Mann im Strom
• 2007 GdP-Stern 2006 (Gewerkschaft der Polizei)
• 2010 Norddeutscher Filmpreis im Rahmen der Nordischen Filmtage und 2013 sogar
Hamburger des Jahres für sein Lebenswerk (Privatsender Hamburg 1)

Er hinterlässt so viele schöne Erinnerungen, Taten und Filme, dass er unendlich weiterlebt, für alle seine Fans!

Bildunterschrift:
ARD GROSSSTADTREVIER Im Gedenken an Jan Fedder: Das Erste zeigt zwei ausgesuchte Folgen „Gro?üstadtrevier“ am (13.01.20) und (20.01.20) um 18.50 Uhr. In mehr als 400 Folgen Gro?üstadtrevier sorgte Jan Fedder als Polizeioberkommissar Dirk Matthies f?ºr Recht und Ordnung auf dem Kiez – immer mit einem gro?üen Herz f?ºr die Schw?§cheren. Mit zwei ausgew?§hlten Folgen des Gro?üstadtreviers gedenkt das Erste Jan Fedder auf „seinem“ Sendeplatz: „Gro?üstadtrevier: Dirks Sorgenkind“ (Folge 395) am Montag, 13.01.20 um 18:50 Uhr und „Gro?üstadtrevier: Ausnahmezustand“ (Folge 405) am Montag, 20.01.20 um 18:50 Uhr. Foto: Dirk Matthies (Jan Fedder). ¬© ARD/Thorsten Jander, honorarfrei – Verwendung gem?§?ü der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter ARD-Sendung bei Nennung „Bild: ARD/Thorsten Jander“ (S2). ARD-Programmdirektion/Bildredaktion, Tel: 089/5900-23879, Fax: 089/550-1259, bildredaktion@DasErste.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6694 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ARD Das Erste“

Bildrechte:
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Fotograf:
ARD Das Erste

Autogram-Adresse

Jan Fedder ist im Dezember 2019 verstorben. Aus diesem Grund liegt keine Adresse vor, die für Autogrammkarten genutzt werden kann!

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Quellenverweis:

Zuletzt Aktualisiert: 09. Januar 2020